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Höheres
Niveau.

Neubau einer Abschirmwand in der HafenCity, Hamburg

Wichtige Voraussetzung für den Bau der HafenCity ist der Hochwasserschutz. Da der neue Stadtteil südlich der am Zollkanal verlaufenden Hamburger Hauptdeichlinie liegt, musste zur Absicherung vor Sturmfluten eine eigene Lösung entwickelt werden.

Die Fakten.

Leistungen WK Consult:
Objektplanung
Tragwerksplanung
Örtliche Bauüberwachung

Bauvolumen:
ca. 3,7 Mio. Euro

Die Aufgabe.

Zur städtebaulichen Entwicklung der östlichen HafenCity soll das vorhandene Straßennetz angepasst und auf ein hochwassergeschütztes Niveau ausgebaut werden. Hierfür wird die Versmannstraße im Bereich östlich der HafenCity Universität bis zur Freihafenelbbrücke in nördliche Richtung verlegt und auf ein hochwassergeschütztes Niveau von ca. 8,30 bis 9,10 m ü. NN erhöht werden.

Zur Verbesserung des Setzungsverhaltens der dort anstehenden belastungsempfindlichen Böden wird eine temporäre Überschüttung auf bis zu 12 m ü NN vorgesehen. Die Abschirmwand ist zur Aufnahme des Höhenunterschiedes zwischen neuer Straßenoberkante und den Gleisen der Deutschen Bahn vorgesehen. Sie hat zudem die Funktion, die Folgen horizontaler und vertikaler Bodenverformungen sowie Kleischub in den Weichschichten auf die Bahnlinien der DB auf ein zulässiges Maß zu vermindern.

Aufgrund der sehr mächtigen und belastungsempfindlichen organischen Böden im Baugrund (Weichschichten) musste die Abschirmwand als tief in den Boden einbindende, massive, in Teilbereichen einfach rückverankerte Schlitzwand ausgebildet werden.

Zur Reduktion der Wandbelastung wurden fünf Reihen Betonsäulen auf einer Breite von ca. 12 m in einem Raster von ca. 2,6 m direkt vor der Abschirmwand zur Baugrundverbesserung vorgesehen. Auf den Betonsäulen wurde ein ca. 70 cm dickes, mit Geotextil ummanteltes Gründungspolster aufgebracht.

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