Wissen, das trägt.

Präziser
Austausch.

Ersatzneubau der Ostebrücke, Bremervörde

Um den gestiegenen Anforderungen an den Schienenverkehr Rechnung zu tragen, hat die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (EVB) in den letzten Jahren ihre Infrastruktur stark ertüchtigt. Insbesondere dem Streckenabschnitt zwischen Bremerhaven, Bremervörde und Rotenburg kam hier eine zentrale Bedeutung zu: Er fungiert als Bypass für den überlasteten Knotenpunkt Bremen im Seehafenhinterlandverkehr. Als letzte große Brücke in diesem Gebiet wurde die Ostebrücke in Bremervörde bis zum Frühjahr 2017 erneuert.

Die Fakten.

Leistungen WK Consult:
Objektplanung
Tragwerksplanung
Bauüberwachung
Bauoberleitung
Schweißtechnische Überwachung
Überwachung Korrosionsschutz

Bauvolumen:
ca. 4,5 Mio. Euro

Die Aufgabe.

Für die neue Brücke wurde der direkt neben der aktuellen Streckenführung vorhandene und zurzeit stillgelegte alte Bahndamm herangezogen. Der Neubau soll für die Streckenklasse D4 ausgelegt sein.

Der Überbau wurde als Fachwerkbrücke in Stahlbauweise geplant. Er besteht aus zwei 6,25 m hohen Fachwerkhauptträgern mit einer Stützweite von 53,00 m. Der Achsabstand der Hauptträger beträgt 5,50 m. Die Fachwerkober- und Untergurte wurden als geschweißte Hohlkästen geplant. Auch für die Portaldiagonale wurde ein Hohlkastenprofil verwendet. Die restlichen Fachwerkdiagonalen wurden mit einem I-Schweißprofil ausgebildet.

Um die Baustelle zu erreichen, wurden zunächst vorbereitende Arbeiten wie Rodungs- und Baumschnittarbeiten sowie die Herstellung von Baustraßen, Lager- und Montageflächen östlich und westlich der Oste durchgeführt. Das alte Bauwerk wird nach Erstellung des neuen Überbaus demontiert.